Eene-meene-eins-zwei-drei…*

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Zunächst einmal müssen wir hier wohl etwas Staub wedeln… Kaum zu glauben, aber mein letzter Blog-Post ist schon fast 2 Wochen alt und mit dem österlichen Beitrag und dem leckeren Oster-Geschenk ist es leider auch nix geworden, aber ihr bekommt es definitiv noch zu sehen und könnt diese dann auch selbst ausprobieren.

Irgendwie waren die Tage vor Ostern ratz fatz weg und dann sind wir zu einem Besuch zu unseren Eltern aufgebrochen. Seit Donnerstag Nacht sind wir nun wieder daheim und trotzdem blieb am Freitag keine Zeit, mich hier mal zurück zu melden. Gestern haben wir dann das tolle Wetter genutzt und heute bin ich nun wieder hier.

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Wie oben erwähnt haben wir gestern das wirklich tolle Wetter genutzt und sind mit einer Freundin und deren Tochter nach Kommern ins Freilicht-Museum gefahren. Dort findet noch bis einschließlich heute der „Jahrmarkt anno dazumal“ statt. Für uns alle war dies Premiere und wir haben es nicht bereut, den Aufstieg zum Dorf gewagt zu haben. Okay, der Aufstieg war für meine Knochen echt mörderisch, aber mit ein paar kurzen Pausen meinerseits hatte ich es am Ende doch geschafft und so starteten wir unsere kleine Reise in die Vergangenheit.

Begrüßt wurden wir von vielen alten Häusern, die dort originalgetreu wieder aufgebaut werden. Der Geruch der Zeit hängt in vielen Gemäuern und die Kids waren vollkommen fasziniert, dass es früher echt beschwerlich war, die Ernte einzuholen, oder auch Wein zu keltern.

Auf dem Jahrmarkt selbst wimmelte es von Gauklern, Shows und Ständen wie im Mittelalter – total klasse. Wir gönnten uns zwischendurch auch eine kleine Pause und genossen eine leckere (so gar nicht mittelalterliche) Bratwurst. Den müffelnden, „best grilled cheese“ habe ich dankend abgelehnt…

Die Kids starteten ihre Spaß-Tour auch direkt mit einer Fahrt auf einem super schönen Karussell aus dem 20. Jahrhundert. Anschließend ging es ins Puppentheater, wo uns das Theater SternKundt das Stück „Kasper und die pupsenden Pferde“ in gekürzter Fassung darbot – sowohl die Kids, als auch die Erwachsenen waren hin und weg und haben uns schlapp gelacht.

Es folgten noch einige Karussellfahrten mit den Kids und dann bestaunten wir die Hochseil-Darbietung der Geschwister Weisheit – einmalig! Mir stockte zwischenzeitlich echt der Atem, denn auch der Kleinste der Truppe stand mit seinen gerade mal 4 Jahren auf dem Seil.

Nach einer, Dank des Bilderbuch-Wetters, wunderschönen Fahrt mit dem Riesenrad der Firma Feldmann ging es dann Richtung Hauptmarkt. Auf dem Kram-Markt herrschte ein emsiges Gewusel und nachdem ich mir ein paar Lakritzstangen der Marke „Lasse Lakritz“ *megaaaaaa lecker* gegönnt habe, war unser Sohnemann absolut angetan vom Stand mit dem „Flaschenteufel“. Kennt ihr nicht? So ging es mir bis gestern auch…

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Das ist der kleine Flaschenteufel:

© Anita Rohr

Ein Flaschenteufel ist eine kleine aus Glas hergestellte Figur in verschiedenen Farben bzw. Farbkombinationen. Er ist auch als „Kartesianischer Tanzteufel“, „Wasserteufel“, „Kartesianischer Taucher“ oder „Wassertänzer“ bekannt.

Auch wenn unsere Kids fest an ein unsichtbares Band glauben, welches den Flaschenteufel tanzen lassen, so ist das Ganze natürlich keine Zauberei:

© Anita Rohr

Man füllt eine Plastikflasche bis zum Schraubverschluss mit Wasser und steckt den Flaschenteufel hinein und verschließt die Flasche fest.

Nun drückt man fest auf den Flaschenbauch und schon taucht das Teufelchen nach unten, bzw. zieht man ihn natürlich an einem unsichtbaren Faden nach unten. Ist er dort angekommen und man kreist unten am Flaschenboden mit den Fingern (Mama drückt gaaaaanz heimlich die Flasche in kurzen Abständen), so tanzt der kleine Teufel.

Irgendwann muss das Teufelchen natürlich auch mal wieder auftauchen. Dafür lässt man das unsichtbare Band gaaaaanz langsam wieder nach oben ziehen (Mama lässt den Druck an der Flasche nach). Die Kids sind vollkommen happy und freuen sich mega, wenn man vor Beginn des Versuchs noch einen magischen Zauberspruch sagt, um rätselfantastische Energie in die Finger zu zaubern, die dann das unsichtbare Band fassen können…

Ihr findet das Wasserteufelchen auch toll? Dann schaut mal im Netz. Dort findet ihr etliche Anbieter, die diese gläsernen Figürchen vertreiben.

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Wir werden jetzt noch die frühlingshaften Temperaturen genießen, ehe uns ab morgen der Regen wieder besucht.

Bis bald,

Anita

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